Long Run - Maybe Straight Rock
Der Weg nach oben ist steinig... Das gilt ganz besonders für
Long Run. Seit 1996 musste die Kombo etliche Umbesetzungen über
sich ergehen lassen, bis dann endlich im Frühjahr 2002 der
Weg zu Ruhm und Reichtum geebnet war und sich die heutige Formation
mit Frank Halbig (Gesang, Gitarre), Catrinel Berindei (Bass), Andreas
Bruder (Schlagzeug) und Matthias Lenz (Keyboards) gefunden hatte.
Die vier Bandmitglieder kommen aus Musikrichtungen wie Rock,
Heavy Metal, Jazz und sogar Country. Wenn diese Welten aufeinander
treffen, gibt es entweder eine riesige Katastrophe oder es entsteht
etwas Besonderes. Denn Long Run schafft es, die für alle akzeptable
und dennoch alles andere als angepasste Synthese zu finden und
ihre unterschiedlichen Wurzeln perfekt miteinander zu verbinden.
Schon beim ersten Hören ihrer Songs fällt es schwer,
den Namen dieser Gruppe zu vergessen. Klassischer Rock, melodiöser
Heavy Metal, ein Schuss Melancholie und Powerballaden mit Gänsehautgarantie.
Das ist wohl die beste Beschreibung der Musik dieser vielseitigen
Gruppe.
Ihr Können stellten die vier unter anderem auf dem U&D
Festival Würzburg, auf den "Mainpop Specials" in
Großheubach, dem Aischtal Festival in Neustadt a.d. Aisch
oder auf der Eggslicer Hardrock Nacht I & II in Volkach (die
in der Szene schon Kultstatus erreicht haben) problemlos unter
Beweis.
Mit ihrer dritten EP "...what the prophet said" legen
Long Run erneut Ihre Messlatte etwas höher. Härter und
direkter, aber auch detailverliebter und verspielter als auf den
beiden Vorgängerwerken präsentiert sich Long Run als
gereifte und gefestigte Einheit.
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